Eine Geburt ist ein körperliches und emotionales Erlebnis. Sie prägt das Baby und die Mutter. Auch für das gemeinsame Ankommen als Familie kann sie eine wichtige Rolle spielen.
Manchmal bleiben Anspannung oder Unsicherheit zurück. Vielleicht fühlt sich die Geburt innerlich noch unvollständig an. Vielleicht zeigt dein Baby starke Unruhe oder findet kaum in den Schlaf.
In meiner Begleitung darf eure Geschichte einen geschützten Raum bekommen. Körperliche Reaktionen und Gefühle werden aufmerksam wahrgenommen. Neue Erfahrungen von Sicherheit können entstehen.
Babys nehmen Stimme und Stimmung wahr. Auch Rhythmus, Berührung und Beziehung prägen ihr Erleben.
Wenn Eltern von der Schwangerschaft oder Geburt erzählen, können sich beim Baby Bewegungen oder Laute zeigen. Vielleicht verändert sich seine Körperspannung. Auch neue Kontaktimpulse können entstehen.
Wir verstehen solche Reaktionen als Einladung, aufmerksam hinzuspüren.
Dabei können folgende Fragen hilfreich sein:
So kann eine gemeinsame Geschichte entstehen, in der alle Beteiligten wahrgenommen werden.

Zu Beginn sprechen wir über das aktuelle Anliegen. Deine Geschichte darf sich im Verlauf der Begleitung weiter entfalten.

Wir achten auf die Bedürfnisse des Babys und auf dein Befinden. Stillen, Füttern und Bewegung dürfen Teil der Sitzung sein. Auch Rückzug und Pausen bekommen ihren Platz.

Ich beobachte Körpersprache und Kontaktverhalten. Bewegungsimpulse werden aufmerksam begleitet. Wenn es stimmig ist, beziehen wir eure Geburtsgeschichte ein.

Zusammenhänge entwickeln sich in deinem Tempo. Wir orientieren uns an dem, was für euch nachvollziehbar und hilfreich ist.

Zum Abschluss nehmen wir uns Zeit für das Erlebte. Gemeinsam schauen wir, was euch im Alltag unterstützen kann.
Das Weinen wird aufmerksam begleitet. Wir achten auf Kontakt und Schutz. Pausen oder Bewegung können jederzeit einbezogen werden. Das Weinen ist Teil des Prozesses, indem es seine Geschichte ausdrückt und dabei empathisch begleitet wird.
Die Anzahl richtet sich nach dem Anliegen und dem Verlauf. Manche Eltern nutzen einen einzelnen Termin, andere wünschen sich eine Begleitung über einen längeren Zeitraum.
Sitzungen sind mit einer Bezugsperson oder gemeinsam als Eltern möglich. Je nach Anliegen kann auch ein Termin ohne das Baby sinnvoll sein.
Vielleicht spricht dich bereits ein Angebot an. Vielleicht möchtest du eure Situation zunächst persönlich schildern.
Ein erstes Gespräch schafft Orientierung.