Integrative Babytherapie

Beate Strauß

Begleitung während und nach der Schwangerschaft

Eine Geburt ist ein körperliches und emotionales Erlebnis. Sie prägt das Baby und die Mutter. Auch für das gemeinsame Ankommen als Familie kann sie eine wichtige Rolle spielen.

Manchmal bleiben Anspannung oder Unsicherheit zurück. Vielleicht fühlt sich die Geburt innerlich noch unvollständig an. Vielleicht zeigt dein Baby starke Unruhe oder findet kaum in den Schlaf.

In meiner Begleitung darf eure Geschichte einen geschützten Raum bekommen. Körperliche Reaktionen und Gefühle werden aufmerksam wahrgenommen. Neue Erfahrungen von Sicherheit können entstehen.

Meine Angebote rund um Geburt und frühe Bindung

1. Begleitung in der Schwangerschaft

Ein geschützter Rahmen unterstützt dich bei Ängsten und körperlicher Anspannung, etwa nach belastenden Erfahrungen. Du kannst zur Ruhe kommen und die Verbindung zu deinem Baby bewusster erleben.

2. Vorbereitung auf die Geburt

Nach Kaiserschnitt, Einleitung, schwieriger Geburt oder frühem Verlust schauen wir auf das, was heute noch nachwirkt. So kann mehr Vertrauen für die kommende Geburt wachsen.

3. Geburtsintegration

Nach einer belastenden oder interventionsreichen Geburt darf dein persönliches Erleben Raum bekommen. Auch eine frühe Trennung oder ein erschwertes Bonding können Thema sein.

4. Integrative Babytherapie

Babys kommunizieren über Bewegung, Spannung, Blickkontakt, ihre Stimme und die Art ihres Weinens. Gemeinsam folgen wir ihrer Körpersprache und unterstützen Sicherheit sowie Selbstregulation.

5. Begleitung bei Schreien und Unruhe

Bei langen Schreiphasen, Schlaf- oder Trinkschwierigkeiten betrachten wir die Signale deines Babys und deine Belastung. Medizinische Auffälligkeiten sollten kinderärztlich oder hebammenfachlich abgeklärt werden.

6. Eltern-Baby-Bindungsbegleitung

Nach belastenden Startbedingungen kann Nähe Zeit brauchen. Behutsame Begegnungen stärken den Kontakt und das Vertrauen im Umgang miteinander.

7. Einzelbegleitung für Eltern

Erschöpfung und Schuldgefühle finden hier einen sicheren Platz. Auch hohe Ansprüche an die eigene Elternrolle können Thema sein.

8. Begleitung für Kinder

Bei Ängsten, Unruhe, Rückzug oder körperlichen Beschwerden arbeiten wir altersgerecht und körperorientiert. Bezugspersonen werden passend einbezogen.

Was Babys erzählen, bevor sie sprechen können

Babys nehmen Stimme und Stimmung wahr. Auch Rhythmus, Berührung und Beziehung prägen ihr Erleben.

Wenn Eltern von der Schwangerschaft oder Geburt erzählen, können sich beim Baby Bewegungen oder Laute zeigen. Vielleicht verändert sich seine Körperspannung. Auch neue Kontaktimpulse können entstehen.

Wir verstehen solche Reaktionen als Einladung, aufmerksam hinzuspüren.

Dabei können folgende Fragen hilfreich sein:

So kann eine gemeinsame Geschichte entstehen, in der alle Beteiligten wahrgenommen werden.

Ankommen

Zu Beginn sprechen wir über das aktuelle Anliegen. Deine Geschichte darf sich im Verlauf der Begleitung weiter entfalten.

Sicherheit schaffen

Wir achten auf die Bedürfnisse des Babys und auf dein Befinden. Stillen, Füttern und Bewegung dürfen Teil der Sitzung sein. Auch Rückzug und Pausen bekommen ihren Platz.

Wahrnehmen

Ich beobachte Körpersprache und Kontaktverhalten. Bewegungsimpulse werden aufmerksam begleitet. Wenn es stimmig ist, beziehen wir eure Geburtsgeschichte ein.

Verstehen

Zusammenhänge entwickeln sich in deinem Tempo. Wir orientieren uns an dem, was für euch nachvollziehbar und hilfreich ist.

Integration

Zum Abschluss nehmen wir uns Zeit für das Erlebte. Gemeinsam schauen wir, was euch im Alltag unterstützen kann.

Wie läuft eine Sitzung ab?

Häufige Fragen

Das Weinen wird aufmerksam begleitet. Wir achten auf Kontakt und Schutz. Pausen oder Bewegung können jederzeit einbezogen werden. Das Weinen ist Teil des Prozesses, indem es seine Geschichte ausdrückt und dabei empathisch begleitet wird. 

Die Anzahl richtet sich nach dem Anliegen und dem Verlauf. Manche Eltern nutzen einen einzelnen Termin, andere wünschen sich eine Begleitung über einen längeren Zeitraum.

Sitzungen sind mit einer Bezugsperson oder gemeinsam als Eltern möglich. Je nach Anliegen kann auch ein Termin ohne das Baby sinnvoll sein.

Eure Geschichte darf sich weiterentwickeln.

Vielleicht spricht dich bereits ein Angebot an. Vielleicht möchtest du eure Situation zunächst persönlich schildern.

Ein erstes Gespräch schafft Orientierung.