Meine Aufgabe besteht darin, einen geschützten Raum zu eröffnen. Darin kannst du deine eigenen Wahrnehmungen und Zusammenhänge entdecken. Auch deine persönlichen Kraftquellen dürfen wieder zugänglich werden.
Ich begegne dir mit Aufmerksamkeit und Respekt für deine Geschichte.
Mein beruflicher Weg begann während meines freiwilligen sozialen Jahres im Kinderheim Friedenshort in Neuendettelsau. Dort entstand der Wunsch, Physiotherapeutin zu werden.
Nach meiner Ausbildung und ersten beruflichen Erfahrungen verbrachte ich ein Jahr im Westjordanland. In der Einrichtung LIFEGATE begleitete ich palästinensische Kinder und Jugendliche mit körperlichen Behinderungen.
Von 2001 bis 2014 arbeitete ich mit Säuglingen und Kindern bis zur Einschulung. Auch die Begleitung ihrer Familien gehörte zu meiner Tätigkeit in der Frühförderung.
Seit 2014 führe ich meine eigene Naturheilpraxis. Zusätzlich kooperiere ich seit 2018 mit einer Frühförderstelle.
Als Mutter von drei Kindern bringe ich neben meiner fachlichen Erfahrung eine persönliche Perspektive auf Elternschaft und kindliche Entwicklung mit.
Mich interessieren die großen Übergänge des Lebens.
Dazu gehört die Zeit, in der ein Kind entsteht und geboren wird. Ebenso berührt mich das Lebensende mit seinen Fragen nach Abschied und Erinnerung.
In beiden Lebensphasen sind Sicherheit und Würde von besonderer Bedeutung. Auch Verbindung und Selbstbestimmung spielen eine tragende Rolle.
Diese Bedürfnisse bilden den roten Faden meiner Arbeit.
Ich betrachte meine Wahrnehmung als Einladung zum gemeinsamen Erforschen.
Ich höre aufmerksam zu und stelle offene Fragen. Du prüfst, welche Zusammenhänge sich für dich stimmig anfühlen.
Aus dieser gemeinsamen Neugier können Einsichten entstehen, die im eigenen Erleben verankert sind.
Manche Erfahrungen finden zunächst kaum Worte.
Das gilt besonders für Babys und kleine Kinder. Auch frühe Erfahrungen oder Trauer können sich zuerst körperlich zeigen.
Spannung und Haltung geben Hinweise auf das aktuelle Erleben. Bewegungen oder Veränderungen der Atmung können weitere Informationen tragen. Gefühle und innere Bilder dürfen ebenfalls einbezogen werden.
Körpersprache bietet eine Orientierung für das gemeinsame Erforschen.
Manche Erfahrungen werden greifbarer, wenn wir sie mit den Händen gestalten.
Ein Erinnerungsstück oder eine Abschiedsbox kann Gedanken sichtbar machen. Auch ein persönliches Brett oder ein selbst gebauter Sarg kann einem Übergang eine eigene Form geben.
Der individuelle Ausdruck zählt. Aus dem kreativen Prozess kann ein tieferer Kontakt zur eigenen Geschichte entstehen.
Manchmal beginnt eine Veränderung mit aufmerksamer Wahrnehmung. Daraus können neue Perspektiven und eigene Antworten entstehen.